So könnte man „Mixed Media Art Journaling“ übersetzen – doch hinter diesem eindrucksvollen Begriff verbirgt sich weit mehr als nur eine Technik.
Neugierig geworden, habe ich mich zu einem Wochenendkurs angemeldet, um diese Kunstform näher kennenzulernen. Was uns dort erwartete, war eine inspirierende Fülle an Materialien: Farben, Papiere, Stempel, Zeitschriftenausschnitte, Schablonen, Stifte in allen Variationen und vieles mehr.
Kreativität ohne Regeln
Mixed Media Art Journaling bedeutet, verschiedene Materialien und Techniken in einem künstlerischen Tagebuch miteinander zu verbinden. Es wird geklebt, gemalt, geschrieben, collagiert, übermalt und wieder verworfen – ganz nach Stimmung und Impuls. Anders als bei klassischen Zeichen- oder Malkursen steht hier nicht das perfekte Ergebnis im Vordergrund, sondern der kreative Prozess selbst. Und genau das macht den besonderen Reiz aus.
Der Verstand darf Pause machen. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“, kein festgelegtes Motiv, keine strengen Vorgaben.
Für mich war dieses Wochenende eine wunderbare Erfahrung: inspirierend, befreiend und voller Spaß. Es hat gezeigt, wie wohltuend es sein kann, den inneren Kritiker einmal in den Urlaub zu schicken und einfach loszulegen.




